Nachruf zum Tod von Klaus Schibschid

Nach langer schwerer Krankheit ist unser Europapokalsieger Klaus Schibschid am letzten Sonntag, 19.12.21, mit 70 Jahren verstorben.


Klaus Schibschid kam gemeinsam mit Josef Willisch 1975 aus Siebenbürgen (Rumänien) zum TuS Nettelstedt. 1976 gelang unserer Nummer 5 bereits der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. 1980 wurde er mit dem TuS Vize–DHB–Pokalsieger. Bereits ein Jahr später konnte er seine Sportlerkarriere mit dem DHB–Pokal und dem Europapokal der Pokalsieger krönen. Der Super–Cup gegen den SC Magdeburg in der Dortmunder Westfalenhalle blieb ihm 1981 bekanntlich verwehrt.
Bei seinen Gegenspielern waren seine „Wackler“ berüchtigt.
1982 beendete Klaus Schibschid seine Karriere beim TuS und konzentrierte sich auf seine berufliche Laufbahn in der IT–Branche.
Sein Sohn Thomas (37) trug übrigens von 2007 bis 2009 ebenfalls das Nettelstedter Trikot, bevor er über einen Abstecher nach Altenholz zurück nach Bayern ging.
2002 schnürte Schibschid noch einmal seine Handballschuhe für Nettelstedt. Mit seinen alten Gefährten aus dem Europapokalteam von 1981 spielte er am 28. Juni in einem Traditionsspiel gegen unseren Kreisnachbarn GWD Minden. Als im Januar 2017 anlässlich des Nettelstedter Winterfestes die Helden von 1981 geehrt wurden, war unser Kreisläufer schon krankheitsbedingt nicht mehr dabei.
Die vergangenen zwei Jahre lebte er in einem Pflegeheim.

Der Vorstand des TuS Nettelstedt e. V. spricht seiner Frau Renate, seinen Kindern sowie der ganzen Familie sein tiefes Mitgefühl aus und wünscht den Hinterbliebenen für die schweren Stunden ganz viel Kraft.

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