Spielberichte

2. Frauen Handball: HSG Petershagen/ Lahde 2 – TuS Nettelstedt 2: 29:26

Nachdem wir am letzten Wochenende gegen Espelkamp mit so einigen Widrigkeiten zu kämpfen hatten (Spielzeit 11 Uhr, also quasi noch mitten in der Nacht; eine kolossal große Spinne, die den Kabinengang versperrte; eine neue, vollkommen ungewohnte Hallenuhr...) und die Nummer trotzdem zumindest in der zweiten Halbzeit souverän gewuppt hatten, ging es an diesem Samstag nach Petershagen. An der Anwurfzeit konnte sich diesmal niemand stören, Wetter, Entfernung und Spieleranzahl boten dann aber doch so manchen Grund zum Grummeln.

Dennoch kennen wir unsere Partien gegen die Petershagenerinnen bereits aus der Vergangenheit als spannende Duelle auf Augenhöhe und versprachen uns auch dieses Mal eine gutes Spiel. Und so war es dann auch: Bis zur 16. Minute (5:5) blieb es ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Zwei durch Kyra gehaltene 7-Meter trugen hierzu ebenso bei, wie auch eine starke Abwehrleistung von Inka gegen die zentrale Spielmacherin des Gegners und viele gute Angriffsaktionen unserer Zwillinge. In der 17. Minute setzten wir uns erstmalig auf 2 Tore ab (5:7), in der 21. Minute sogar kurzzeitig auf 3 (6:9). Petershagen ließ sich aber nicht abschütteln und konnte in 27. Minute sogar selbst in Front gehen (13:12). Halbzeitstand: 14:15.

Die zweite Halbzeit bot zunächst keine Veränderung. Bis zur 40. Minute (20:19) legten wir ein um's andere Mal vor, konnten uns aber trotz 2 Minuten Unterzahl von Petershagen nicht deutlicher absetzen. Ab der 40. Minute gelang es Petershagen dann aber, selbst die Führung zu übernehmen und diese sogar nach und nach zu vergrößern (45. Minute: 24:21). Vielleicht lag es an unserem doch sehr eingeschränkten Kader, vielleicht auch an einer besser eingestellten Abwehr des Gegners. Die Durchbrüche durch die gegnerischen Reihen gelangen zumindest nicht mehr so gut und so blieb die Torausbeute gering. Bis zur 55. Minute hatten wir uns dennoch herangekämpft (25:25), der Umbruch gelang aber nicht. Eine 2-Minuten-Strafe in der 58.Minute (27:25) tat dann nochmal richtig weh und am Ende reichte es nicht, um den Petershagenerinnen ihre zwei Tore Führung wieder streitig zu machen.

Der Endstand von 29:26 ist mit Blick auf den Spielverlauf ein bisschen ärgerlich (was der Trainer auch etwas zu lautstark mitzuteilen wusste), dennoch bleibt zu sagen, dass wir uns auch mit ganz schmaler Besetzung super geschlagen haben und mit uns zufrieden sein können. An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei Heiti für die spontane Unterstützung. Am nächsten Wochenende geht es gegen Vlotho, mal sehen wie es da mit unserer sonntagmorgendlichen Fitness bestellt ist. Kommt gern auf ein Käffchen vorbei.

Kyra Sudeck/ Katharina Wiebe/ Jacky Meier, Jacky Kremser (6)/ Inka Otto, Celine Grote (7)/ Denise Grote (4)/ Janina Grothaus(6/4)/ Anika Westerhoff (3)/ Caro Heitmann

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