Nach der Feier geht es weiter

HANDBALLKISTE: Nettelstedt II in Hille

Lübbecke. „Wir lassen uns jetzt nicht hängen“, kündigte Matthias Möller gleich nach dem Aufstieg an.

„Immerhin greifen wir mit dem Spiel beim TV Hille II in den Abstiegskampf ein, und im letzten Saisonspiel gegen den TuS Hartum wollen wir zeigen, dass wir zurecht den zweiten Platz belegt haben“, ergänzte der Trainer des Handball-Bezirksligisten TuS Nettelstedt II nach dem 32:29-Sieg beim TuS Gehlenbeck, mit dem die Mannschaft den Zweikampf um den zweiten Aufstiegsplatz mit Hartum endgültig zu ihren Gunsten entschieden hatte.

Beim letzten Saisonheimspiel am 4. Mai will der TuS Nettelstedt II den Aufstieg auch gebührend feiern. Bereits ihren Ausstand gaben die beiden A-Jugendspieler Chris Byczynski (Möller: „Er wird unterschätzt, hat aber gezeigt, wie wichtig er für uns war“) und Stefan Bruns. Für sie geht es nahtlos in der A-Jugend der JSG NSM-Nettelstedt weiter. Nicht mithelfen durfte beim 32:29-Sieg über den TuS Gehlenbeck Ben Schmidtpott. Der Kreisläufer war nach einer roten Karte mit Bericht gesperrt, und ein Einspruch nicht vor dem Derby verhandelt worden. Schmidtpotts Aktivitäten auf dem Parkett der Wittekindhalle mussten sich deshalb auf das Warmmachen und das Jubeln nach dem Spiel beschränken. Im Spiel beim TV Hille II ist er wieder dabei.

Die mit 18:30 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz abgerutschte Sachsenross-Reserve kann im Kampf um den Klassenerhalt noch Jöllenbeck III (19:29), das bei Meister Lahde III gastiert, sowie EURo II, TG Herford und GWD Minden III (alle 20:28 Punkte) ein- bzw. überholen. Neben zwei Aufsteigern gibt es in der Bezirksliga auch zwei Direktabsteiger.


Große Hilfe:
Stefan Bruns, der jetzt mit der JSG-A-Jugend in die Qualifikation geht.



Beim Feiern dabei:
Der gesperrte Nettelstedter Spieler Ben Schmidtpott (mit Frederic Hinz, vorn).



Wenn die anderen feiern:
Tino Kleine (TuS Gehlenbeck) vor den bereits jubelnden Akteuren auf der Bank des TuS Nettelstedt II, Trainer Matthias Möller (v.l.), Sebastian Winkler, Niklas Voigt, Eike Theobald, Marc Schnepel und Peter Grothe (dahinter Manuel Nottmeier).


TEXT UND FOTOS: WILFRIED BRASE

Quelle: Neue Westfälische Lübbecke

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