Hin- und hergerissen

Lübbecke. „Immerhin haben wir noch einen Punkt behalten. Wir haben solche Spiele auch schon verloren!“ Kim Kröger, Mannschaftsführerin der HSG Hüllhorst, wusste nach dem 21:21 im Derby der Frauenhandball-Verbandsliga beim TuS Nettelstedt II nicht, ob sie lachen oder weinen sollte.

Bei einer 19:14-Führung schienen bereits beide Zähler sicher. „Zum Schluss hätten wir aber sogar noch gewinnen können“, meinte auch Nettelstedts Trainer Sebastian Winkler. Auf jeden Fall war auf beiden Seiten die Fehlerquote hoch.

Die HSG Hüllhorst hat mit dem Punkt aus dem Derby vier Zähler Vorsprung vor dem Tabellenvorletzten TB Burgsteinfurt, bei dem die Mannschaft am letzten Saisonspieltag noch antreten muss. Während Hüllhorst den Relegationsplatz im Auge behält, beschäftigte sich der TuS Nettelstedt II bereits mit der Trikotbestellung für die kommende Saison. Dann nimmt die TuS-Reserve den Platz der als Oberliga-Absteiger feststehenden (zurückgezogenen) ersten Mannschaft ein und läuft auch dementsprechend im neuen Outfit auf. Der TuS Nettelstedt II steht damit als Absteiger aus der Frauen-Verbandsliga fest.


Siebenmeter:
Gina Redecker (r.) und Isabel Lehmann bremsen Nettelstedts Friederike Stahnke, die den Strafwurf gegen Hüllhorsts Torhüterin Silke Poggemöller zum 20:20 verwandelt. Am Ende hieß es im Derby der Frauen-Verbandsliga 21:21.


TEXT UND FOTO: WILFRIED BRASE

Quelle: Neue Westfälische Lübbecke

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