• 2011

    2011: Handball-Minis werden „Mannschaft des Jahres“

  • 2008

    Aufstieg 2008 (Hinten v.l.n.r.): Betreuer Martin Kirchhoff, Hichem Talbi, Christian Elias, Jan Tiemann, Sebastian Keller, Jens-Peter Theobald, Trainer Jörg Steinhauer, Philip Herrmann; Vorne (v.l.n.r.): Nando Bruckamp, Nils Schwarze, Mirko Hüsemann, Alexander Arning, Pierre Gamberra, Eike Kottkamp, Sascha Rocholz, Andre Meier; es fehlen: Benjamin Keller, Michael Fahlenbach

  • 1997

    1997, Gewinn des Handball-Kreispokals (Hinten v.l.n.r.): Mareike Hoppmann, Silke Altvater, Tina Kottkamp, Ilka Pfeiffer, Hanna Horstmann, Trainer Torsten Meyer; (Vorne v.l.n.r.): Andrea Engelage, Carolin Meyke, Wanda Dejanovic, Kerstin Zillmer, Birte Telgheider und Tina Altvater

  • 1992

    1992 - 2012: Torsten „Jerry“ Meyer - Trainer 1. Damenmannschaft

  • 1994

    1994: Ghenadij Khalepo

  • 1985
    1985 - 86 (Hinten v.l.n.r.): Peter Pickel, Olaf Coors, Jörg Kuhnigk, Thorsten Kottkamp, Norbert Gerling, Michael Westerhoff, Jörg Holle, Uwe Kölling; (Vorne v.l.n.r.): Thorsten Möller, Michael Venzke, Jerry Meyer, Uwe Koch, Karsten Eich
  • 1981

    1981 (Hinten v.l.n.r.): Abteilungsleiter Willi Kottkamp, Trainer Martin Karcher, Hartmut Kania, Zdravko Miljak, Peter Pickel, Harry Keller, Karsten Neppert, Uwe Kölling, Manager Manager Wolfgang Wischmeyer; (Mitte v.l.n.r.): Betreuer Willi Möller, Hans-Jürgen Grund, Klaus Schibschid, Peter Schmiedekamp, Dieter Waltke, Milan Lazarevic, 1981: Peter Pickel Jürgen Beißner, Masseur Voßkamp; (Vorne v.l.n.r.): Martin Birkner, Klaus Wöller, Peter Lipp

  • 1981

    1981: Peter Pickel

  • 1977

    1977: Die „Alten Herren“ machen Ordnungsdienst beim Bun desliga-Handball – ohne sie geht nichts!

  • 1975-2

    1975 (V.l.n.r.): Herbert Lübking, Willi Möhle, Heinz Becker, Horst Selle, Milan Lazarevic, Hans-Jürgen Schulenburg, Rainer Gosewinkel, Heiner Möller, Günter Rubin, Erwin Heuer, Hans Schnepel, Herbert Nottmeier, Helmut Hucke, Thomas Falkenthal, Jürgen Glombeck

  • 1975

    1975: Herbert Lübking bei der Seitenwahl zum letzten deutschen Endspiel im Feldhandball

  • 1971

    Fußballer in die Bezirksliga 1971/1972 (Hinten v.l.n.r.): Heinz Brinkmeyer, Trainer Otten, Horst Elias, Jürgen Husemann, Hans Schmidt, Herbert Kampschäfer, Horst Lemkemeier (halb verdeckt), Roland Schwartze, Gerhard Reinhard, Helmut Bollmeier, Karl-Heinz Krüger, Werner Tiemann; (Vorne v.l.n.r.): Gerhard Fangmeier, Günter Pott, Holger Vogt, Manfred Dultmeyer, Gerd Zapke, Ulrich Riedel

  • 1970

    Hans Hucke mit seinem Star Herbert Lübking

  • 1953

    Richtfest unserer Turnhalle 1953

  • 1947

    1947: 1. Handballmannschaft des TuS Nettelstedt

  • 1927

    1927: Alter Sportplatz auf dem Kamm des Wiehengebirges

  • 1922

    1922: Erste Vereinsfahne

 

Die Geschichte unseres Sportvereins 1912-2012: 100 Jahre Sport in Nettelstedt – Tradition in Bewegung

 

 

1912

Die Vereinsgründung

Am 10. März 1912 fand die Gründungsversammlung des TV Jahn Nettelstedt bei Spilker (jetzt Fa. Klostermann) statt. Fritz Lochthofe – Lehrer in Nettelstedt – wurde 1. Vorsitzender, Christian Schildmeyer – Schulmeister in Nettelstedt – Schriftführer und Wilhelm Thöne – ebenfalls junger Lehrer in Nettelstedt – wurde Turnwart. Ziel des neuen Vereins war es, den notleidenden Jugendlichen in Nettelstedt, die größtenteils in den Zigarrenfabriken arbeiteten, einen Ausgleich zu verschaffen. „Die Jugend muss turnen“ war der zentrale Gedanke der Gründungsmitglieder und wurde auch sogleich auf Surmeiers Deele (jetzt Volksbank Lübbecker Land eG in Nettelstedt) umgesetzt.

 

1914-1918

Während des 1. Weltkrieges fand kein Turnbetrieb in Nettelstedt statt.

 

1922

Der Verein erhält seine 1. Fahne – bezahlt mit Inflationsgeld.

 

1924-1936

Frauen und Kinder waren zum Sportbetrieb nicht zugelassen und so übten sich die jungen Männer im Turnen. Die Leichtathletik wurde wichtiger Bestandteil des Turnens und Ende der 1920er Jahre wurde der Handballsport in Nettelstedt – gespielt auf abgeernteten Wiesen (z.B. bei Vieker) – populär. Zuvor (1927) hatten sich die Freien Turner auf dem Kamm des Wiehengebirges einen eigenen Sportplatz geschaffen. Bei den Erdarbeiten wurde ein großer Stein ausgegraben, der heute die Mitte unseres Dorfplatzes (bei Siebekings) ziert.

 

1937

Bau des Sportplatzes an der Schule

Am 15.08.1937 wurde – verbunden mit der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Turnvereins – der neue Sportplatz an der Schule in Nettelstedt eingeweiht.

 

1939-1945

Durch den 2. Weltkrieg wurde das Vereinsleben drastisch eingeschränkt. Zudem wurden Sportvereine durch die Nationalsozialisten verboten oder höchstens eingeschränkt geduldet.

 

1945

Der Krieg war beendet und bereits im August fanden sich die alten Nettelstedter Handballer wieder zusammen, um eine Sportgemeinschaft zu gründen. Das erste Handballspiel nach dem Krieg fand am 2. Sonntag im August statt.

Neugründung des Turn- und Sportvereins Nettelstedt (TuS Nettelstedt 1945 e.V.) Inzwischen waren von der damaligen Militärregierung Vorschriften für eine Neugründung von Sportvereinen erlassen worden. Am 06.10.1945 fand sich die „sportfreudige Jugend“ (Originalauszug aus dem Gründungsprotokoll) in der Gastwirtschaft Duffe zusammen, um wieder einen Sportverein zu bilden. Man kam zu dem Entschluss, alle Kräfte zu bündeln und einen gemeinsamen Nettelstedter Verein zu bilden. Schnell war man sich einig, für den wieder zu gründenden Verein einen Namen zu finden, der nicht nur den Auflagen der Militärregierung entsprach, sondern auch frei war von der Belastung der zurückliegenden unseligen Vereinstrennung des TV Jahn Nettelstedt und der Freien Turner und so wurde an diesem Tag als deren Nachfolgeverein der Turn- und Sportverein Nettelstedt neu gegründet. 1. Vorsitzender des TuS Nettelstedt wurde Heinrich Hucke, sein Stellvertreter war Heinrich Krato, Schriftführer wurde Willi Steinmeyer und 1. Kassierer Fritz Wellpott. Nach dem Krieg fehlte den Sportlern die passende Bekleidung. Der Textilfabrikant und spätere Vereinsvorsitzende Erwin Hucke stattete daraufhin die Mannschaften mit neuen Trikots aus. Im November des Jahres wurde auf Wunsch vieler Frauen eine Damen-Handballmannschaft gegründet. Weibliche Mitglieder wurden erstmals im Verein aufgenommen!

 

1946-1950

Der neue Verein entwickelte sich rasch, die Sportarten Fußball (gerade im Bereich der Jugendarbeit durch Albert Kreutner und Erwin Böker) und Handball (ein für einen Dorfverein bis dahin unmöglich gehaltener Durchmarsch der Herrenmannschaft bis in die Oberliga) brachten enormen Ansporn und Auftrieb nach Nettelstedt. Die Handballabteilung unter der Leitung von Fritz Horstmann und Erwin Hucke war es, die für Furore sorgte. Erwin Hucke holte starke Handballer aus dem Ruhrgebiet nach Nettelstedt. Sie arbeiteten in seinem Betrieb, konnten so ihre Familie ernähren und brachten den Handballsport nach vorne. So wurde in der Saison 1947/48 der Aufstieg in die Oberliga – der damals höchsten deutschen Spielklasse – perfekt gemacht. Gegner waren hier die Mannschafen aus Dortmund, Wanne, Hagen und Gevelsberg. Nach der Saison 1949/50 folgte dann allerdings der Absturz, der den TuS Nettelstedt wieder bis in die Niederungen der Kreisklasse führte.

 

Okt. 1952

Grundsteinlegung für den Turnhallenbau Erst ein finanzieller Kraftakt – die Währungsreform von 1948 verursachte ein großes Defizit in der Vereinskasse, das nur durch jährlich stattfindende Wunschkonzerte und Spieleinnahmen der Freilichtbühne wieder ausgeglichen werden konnte – ermöglichte den Bau einer eigenen Turnhalle in Nettelstedt.

 

1955

Einweihung der neuen Turnhalle an der Nettelstedter Schule und 25-jähriges Jubiläum der Handballabteilung.

 

1958-1961

Diverse Mängel am Sportplatz (die schlechte Beschaffenheit des Platzes musste durch eine Drainierung und Oberflächenerneuerung verbessert werden) und an der Turnhalle mussten beseitigt werden und brachten unseren Verein erneut in finanzielle Schwierigkeiten.

 

1962

50-jähriges Vereinsjubiläum

 

1963

Gründung einer Gymnastikgruppe für Frauen. Diese Gruppe besteht noch immer und wird bis heute von Sigrid Rohlfing- Sundermeyer geleitet.

 

1964

Bau des neuen Sportplatzes und des Sportlerheims

Durch den Ausbau der Volksschule in Nettelstedt und somit dem Wegfall des Weststücks des alten Sportplatzes war es nötig geworden, einen neuen Sportplatz zu finden. Nach dem Erwerb des Grundstücks an der Husener Straße konnte dort ein neuer Sportplatz mitsamt Umkleide- und Duschräumen errichtet werden. Durch den Einsatz vieler freiwilliger Helfer entstand durch die Aufstockung des Gebäudes ein neuer Gemeinschaftsraum, der von allen Abteilungen genutzt werden konnte.

 

1967

Hans Hucke erklärte sich bereit den TuS Nettelstedt zu unterstützen. Seinem Wirken ist es zu verdanken, dass in den folgenden Jahren zahlreiche Handballspieler zum TuS Nettelstedt wechselten und dem Verein einen Höhenflug bescherten.

 

1969

Die sportlichen Erfolge der 1. Handballmannschaft wirkten sich auf den Gesamtverein aus. Jede Mannschaft, ob Handball oder Fußball, konnte in diesem Jahr einen Aufstieg verzeichnen. Die Mitgliederzahlen stiegen sprunghaft an.

 

1970-1976

Durchmarsch bis zur Bundesliga

Im Herbst 1970 begann in Nettelstedt eine neue Handballzeit: Neben den international erfahrenen Spielern Erwin Heuer und Jürgen Glombeck schloss sich mit Rekordnationalspieler Herbert Lübking ein weiterer Hochkaräter dem TuS an. Zwischen 1970 und 1976 wurde der TuS Nettelstedt beim Durchmarsch durch sämtliche Spielklassen jedes Jahr Meister!

 

1972

Die 1. Fußballmannschaft steigt in die Bezirksklasse auf

Durch den Gewinn der Kreismeisterschaft gelingt der Aufstieg in die Bezirksklasse. Es folgt eine 6-jährige Zugehörigkeit zu dieser Liga – viele Spitzenmannschaften mussten überraschend die Punkte in Nettelstedt lassen – es herrschte eine gute Kameradschaft und vorbildliche Trai - nings beteiligung.

Sporthallenbau

Rechtzeitig vor der Gebietsreform am 01.01.1973 (Nettelstedt gehörte ab jetzt zur Stadt Lübbecke) konnte am 01.11.1972 die neue Sporthalle an der Husener Straße eingeweiht werden.

Neugründung der Tischtennisabteilung

Willi Möhlmann „weckte“ erneut die Tischtennisbegeisterung in Nettelstedt, die direkt nach dem 2. Weltkrieg bereits vorhanden war aber in den Jahren 1958-1972 zum Erliegen kam.

 

1973

Die 1. Herrenmannschaft der Handballer spielt von nun an als Verbandsligist in der Stadtsporthalle in Lübbecke (zuvor spielte man in der Rundturnhalle in Espelkamp).

 

1975

Der TuS Nettelstedt unterliegt – obwohl klarer Favorit – am 10. August 1975 im letzten Endspiel um die Deutsche Feldhandballmeisterschaft der TSG Haßloch vor rund 10.000 Zuschauern im Stadion an der Obernfelder Allee in Lübbecke mit 14:15 und ist somit auf „Lebenszeit“ „Deutscher Vizemeister im Feldhandball“. Fritz Anlauf nahm mit ca. 40 Jugendlichen die Leichtathletik wieder ins Programm.

 

1976

Aufstieg der Handballer in die 1. Bundesliga

 

1977

Die 1. Handball-Bundesliga wird eingleisig. Der TuS Nettelstedt ist somit Gründungsmitglied der eingleisigen Bundesliga und nach einem 19:14 Sieg über den PSV Hannover deren 1. Tabellenführer.

 

1979

Ein schwarzes Jahr in der Nettelstedter Fußballgeschichte: Abstieg der 1. Herrenmannschaft aus der Bezirksliga (es erfolgte zwischenzeitlich eine Umbenennung von Bezirksklasse zu Bezirksliga) und gleichzeitig Abstieg der 2. Mannschaft aus der 2. Kreisliga.

 

1980

Die 1. Herrenmannschaft im Handball wird Deutscher Vize-Pokalsieger, im Endspiel unterliegt man der Mannschaft vom TV Großwallstadt mit 15:17. Da Großwallstadt auch gleichzeitig Deutscher Meister ist, qualifiziert sich der TuS für den Europapokal der Pokalsieger. Die sportlichen Erfolge der Handballmannschaft rechtfertigen den Bau einer neuen Großsporthalle in Lübbecke (die heutige Merkur Arena).

 

1981

Gewinn des Europapokals der Pokalsieger

Nach Siegen gegen die Mannschaften aus Island (Hauka Hafnarfjördur), Spanien (Calpisa Alicante) und Rumänien (Minaur Baia Mare) stand man im Endspiel dem Vertreter der ehemaligen DDR, dem SC Empor Rostock mit dem Ausnahmespieler Frank Michael Wahl, gegenüber. Nach einer knappen Niederlage im Hinspiel in Rostock (16:18) gelang es Harry Keller im Rückspiel in Lübbecke 22 Sekunden vor Schluss aus halbrechter Position das entscheidende 17:14 zu werfen und somit den bis dahin größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt zu machen.

Gewinn des Deutschen Pokals im Hallenhandball

Vier Wochen später setzte der TuS das i-Tüpfelchen auf eine herausragende Saison und bezwang den VfL Günzburg im Finale des Deutschen-Handball-Pokals! Nach einer 19:15 Niederlage im Hinspiel in Günzburg erzielte Peter Pickel im Rückspiel in Lübbecke buchstäblich in letzter Sekunde den Siegtreffer zum 22:17 durch einen verwandelten 7-Meter.

 

1983

Abstieg der 1. Herrenmannschaft in die 2. Handball-Bundesliga.

 

1985-1986

Der TuS Nettelstedt nimmt letztmalig mit einer Feldhandballmannschaft an einer Kreispokalrunde teil.

 

1987

75-jähriges Vereinsjubiläum des TuS Nettelstedt

Großes Jubiläumssportfest vom 27.06- 12.07.1987 mit Festakt am 27.06.1987 in der Sporthalle Nettelstedt.

 

1993

Sanierung des Sportplatzes / Entfernung der Schlacke aus den Strafräumen.

 

1994

Nach elf Jahren Bundesligaabstinenz gelang die Rückkehr ins Handballoberhaus: Der unermüdliche Einsatz von Reinhard Drake & Co. ermöglichte es, Spieler wie Binjo Tluczynski oder Ghenadij Khalepo zu verpflichten, die innerhalb kürzester Zeit zu Publikumslieblingen avancierten und den umjubelten Aufstieg in Liga 1 perfekt machten.

 

1994-2007

Zweites Aushängeschild der Nettelstedter Handballabteilung ist die 1. Frauen-Mannschaft! Aufstieg auf Aufstieg erfolgte in diesen Jahren mit Torsten „Jerry“ Meyer als Erfolgscoach. Noch bis 1994 gehörten die TuS-Damen der Bezirksliga an, aber nach der Meisterschaft in diesem Jahr ging es Jahr für Jahr eine Liga weiter nach oben. Bereits 1997 stand die Verbandsliga- Meisterschaft an und man holte den Kreispokal in einem unvergessenen Finale gegen Oberlübbe. 1998 gelang dann durch einen 3. Platz in der Oberliga der Aufstieg in die Regionalliga.

1996

Die 1. Herrenmannschaft belegte den 4. Platz in der Handball-Bundesliga und qualifizierte sich somit wieder für einen internationalen Wettbewerb.

 

1997+1998

Gewinn des Euro-City-Cups

Sowohl 1997 (in Kolding / Dänemark) als auch 1998 (im Rückspiel in Lübbecke gegen Skövde / Schweden) konnte Mannschaftskapitän Bogdan Wenta den Siegerpokal für seine Mannschaft ent gegennehmen.

 

1998/1999

Unter der Leitung des Fußball-Abteilungsleiters Gerd Sudeck entstand durch tatkräftige Unterstützung einiger Vereinsmitglieder auf der Südseite des Sportplatzes ein neuer Carport für die Vereinsbullis mitsamt einem neuen Vereinsraum.

 

2001

Die 1. Herrenmannschaft im Handball geht von nun an als TuS N-Lübbecke auf Punkte- und Torejagd. 100 Jahre TuS Nettelstedt Tradition in Bewegung 83

 

2001-2009

Wir haben eine „Fahrstuhlmannschaft“

Auf die Abstiege in 2001, 2003 und 2008 folgten die Aufstiege in 2002, 2004 (mit dem Rekord für die Ewigkeit: 68:0 Punkte!) und 2009.

 

2007

Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft im Damenhandball

Unsere 1. Damenmannschaft belegte nach einer starken Saison den 1. Platz in der Regionalliga West und holte den Titel des Westdeutschen Meisters nach Nettelstedt.

 

2008

Aufstieg unserer Fußballer ins Kreisoberhaus

Unter Trainer Jörg Steinhauer gelang unserer 1. Fußballmannschaft nach langer Abstinenz der Aufstieg in die Kreisliga A.

 

2009

Leider erfolgte nach nur einer Saison der Zugehörigkeit der direkte Wiederabstieg unserer Fußballer aus dem Kreisoberhaus. Seitdem ist die 1. Herrenmannschaft in der Kreisliga B (Trainer Jörg Steinhauer) und die 2. Herrenmannschaft in der Kreisliga C (Trainer Christian Lömker) zu Hause.

 

2010

Qualifikation der 1. Damenmannschaft für die neue 3. Bundesliga der Frauen Lt. Trainer Jerry Meyer ein Erfolg, der noch höher zu bewerten ist als die Westdeutsche Meisterschaft.

Teilnahme am Final Four Die 1. Herrenmannschaft qualifizierte sich im DHB-Pokal für die Teilnahme an der Finalendrunde in Hamburg und belegte dort vor ca. 13.000 Zuschauern (davon ca. 3.000 aus der Heimat, die „rote Wand“) einen sensationellen 3. Platz (das Vorrundenspiel gegen den HSV Hamburg ging leider knapp verloren, im Spiel um Platz 3 konnte der VfL Gummersbach aber bezwungen werden).

Im Juni 2010 erhält der TuS Nettelstedt einen Vereinsstein

Jonas Migenda vom Steinmetzbetrieb Butler schenkte dem TuS Nettelstedt sein Gesellenstück, er meißelte in rund 52 Arbeitsstunden das Logo des TuS Nettelstedt in Granit. Der Vereinsstein hat seinen Platz auf dem Eingang des Sportgeländes gefunden.

Sanierung der Sporthalle Nettelstedt

Aus Bundesmitteln (Konjunkturpaket II) wurden die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Sporthalle Nettelstedt finanziert. Das Gesamtbudget betrug ca. 1,2 Mio. Euro. Die Sporthalle erhielt neben einer neuen Heizungs- und Belüftungsanlage ein komplett neues Dach, neue Fenster und zur großen Freude der Handballer wurde der Innenraum um die sogenannte „Westerweiterung“ – ein ca. 20 x 2 Meter großer Anbau für Spielerbänke und Zeitnehmerpult – vergrößert.

Renovierung des Clubraums

Im gleichen Atemzug gelang es dem Verein, dank der großzügigen Unterstützung heimischer Sponsoren und dem tatkräftigen Mitwirken zahlreicher Vereinsmitglieder, endlich einen lange gehegten Traum zu erfüllen: der bislang recht dunkle Clubraum wurde vollständig renoviert, es wurden drei Fenster zur Sporthalle eingebaut und es entstand ein Durchgang vom Clubraum zur Zuschauertribüne.

 

2011

Abstieg der 1. Damenmannschaft aus der 3. Liga

Nach nur einem Jahr mit vielen Tiefpunkten mussten „Jerrys“ Damen den Rückzug antreten. Dennoch gelang es dem Trainer gelungen, ein neues Team zu formieren. Torsten Meyer – mittlerweile Damentrainer im 20. Jahr (!) – konnte um die erfahrenen Spielerinnen wie Gabi Korandova und Lena Antal eine Reihe junger Spielerinnen gewinnen, die den Neuanfang in der Oberliga wagen wollen.

Die 2. Frauenmannschaft, trainiert von Sebastian Winkler, spielt ebenfalls – und das bereits im 2. Jahr – höherklassig in der Verbandsliga. Die Mannschaft besteht erfreulicherweise aus vielen Nettelstedter „Eigengewächsen“.

Bildung einer Jugendspielgemeinschaft im Handball

Die Jugendmannschaften des TuS Nettelstedt laufen im Handballbereich ab der Saison 2011 / 2012 unter dem Namen JSG NSM-Nettelstedt auf. Nach dem Motto „Wir wollen mehr als Sport bieten“ gründete die JSG NSM-Nettelstedt zusammen mit dem TuS N-Lübbecke eine Handball- Akademie. Hier soll die Begleitung der Jugendlichen in der sportlichen, beruflichen und persönlichen Entwicklung gewährleistet werden. Für die Premierensaison konnte die JSG NSM-Nettelstedt 22 (!) Jugendmannschaften ins Rennen um die Punkte schicken.

Handball-Minis werden „Mannschaft des Jahres“

Bei der Sportlerehrung der Stadt Lübbecke werden unsere Minis als Mannschaft des Jahres im Jugendbereich geehrt. Die Mini- Mannschaft ist seit Jahren eine feste Größe im Verein, es sind regelmäßig 20-25 (!) Kinder mit großem Eifer beim Training und bei den Spielfesten im Einsatz.

 

2012

Erneute Teilnahme am Final Four

Unsere 1. Handballmannschaft hat sich erneut für das Endrundenturnier um den deutschen Handballpokal am 05. und 06. Mai in Hamburg qualifiziert. Ein riesiger Erfolg für die Mannschaft und den Verein!

100-jähriges Vereinsjubiläum des TuS Nettelstedt

Das Motto lautet Tradition in Bewegung – der TuS Nettelstedt feiert mit einer Jubiläumssportwerbewoche in der Zeit vom 21.06.-01.07.2012 sein erstes volles Jahrhundert. 100 Jahre TuS Nettelstedt Tradition in Bewegung – der TuS Nettelstedt feiert mit einer Jubiläumssportwerbewoche in der Zeit vom 21.06.-01.07.2012 sein erstes volles Jahrhundert.